2-Tagesritt der Erwachsenen 30./31.07.2005












































































































































































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Vierzehn Pferde zogen am Samstagvormittag aus, das Umland zu erobern.

Hoch motiviert, aber mit etwas Bedenken wegen des Wetters ritt Ulla vorneweg und alle folgten ihr auf dem Fuße. Ob Schulpferde oder Privatpferde, alle waren gut konditioniert und ausgerüstet, so dass die Strecke von 30 Kilometern an diesem Tage gut zu bewältigen war.

Zuerst ging es durch die Felder bis zu dem ersten Waldstück, der Teverner Heide. Dort gab es dann nach 1 ½ Stunden auch die erste Rast, bei der sich unser Tross hervorragend einführte.



Durchaus gestärkt mit Speis und Trank führte der nächste Abschnitt nach Berg- und Talwegen in der Heide uns direkt über einen Golfplatz im angrenzenden Holland.

Durch mehrere Unterführungen, die wohl mehr den Reitern als den Pferden unheimlich waren, kamen wir in die Brunsumer Heide, die einen schon mehr an den Schwarzwald, gemischt mit der Lüneburger Heide erinnert. Hier gab es herrliche Ausblicke über das weite Land, tolle Sandwege, ausgewaschene Schluchten und recht steile Anstiege. Für die Flachlandtiroler unter uns fast(!) zuviel des Guten.

Aber am Verpflegungsstop waren alle sehr guter Laune und auch den Pferden ging es supergut.


Etwas ruhiger war der Rest bis zur Schäferei auf dem Katharinenhof, wo dann schon unser Zelt mitten auf der Weide aufgebaut war. Auch der Grill glühte schon fast, also konnten wir nach dem Versorgen der Pferde „Essen fassen“.


Wer kann schon von sich sagen, er habe inmitten seiner Pferde die Nacht verbracht? Wir! Sie waren nur mit Mühe und Not davon abzuhalten mit in den Schlafsack zu krabbeln.

Auch beim Frühstück mussten wir Ihnen klar machen, dass Nutella nicht auf ihrem Speiseplan steht und die Rühreier nur für die Menschen sind.
 

Auf ging es zur nächsten Etappe durch verschlungene Pfade im Wald wo man sich noch vorstellen kann, dass hier noch kein Mensch gewesen ist. Diese endeten inmitten eines Wildgeheges, bewohnt von Gallowayrindern, an einem See. Hier badeten die meisten Pferde erst einmal ausgiebig und tranken sich satt bevor die Reiter wieder zu ihrem Recht kamen und auch verpflegt wurden.



Wir wissen jetzt wie abhängig die Cowboys im wilden Westen von ihrem Koch waren! Wir konnten uns nicht beschweren.

Nach einem letzten Abenteuer, einer Flussüberquerung, einmal mit Holzsteg, einmal durch das Wasser, dankten wir Petrus, dass er uns nur einmal mit Wasser von oben gesegnet hatte.

Auch so war es für einige von uns recht anstrengend, aber das Fazit des Rittes lautete: „Wann reiten wir wieder einen 2-Tagesritt?“


Ich kann es Euch verraten, im September geht es weiter, vielleicht auch mit Dir?

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