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Ausreiten? Im November? Und auch noch den ganzen
Tag lang draußen sein? Aber immer!!!

Als ob es schlechtes Wetter gäbe, wenn wir
ausreiten wollen! Natürlich war es trocken genug.
Wie versprochen ging es auch ganz gemütlich los.
Die Pferde machten keine Zicken, obwohl einige schon länger nicht mehr
draußen waren. Alles lief super. Auch der erste Stoppelfeldgalopp. Naja,
eine gebrochene Trense hält uns doch nicht vom weiterreiten ab, oder?
(Ein gut gerittenes Westernpferd läßt sich über Gewicht und Schenkel
reiten...)
Und wir konnten uns wie immer auf unseren
zuverlässigen Tross verlassen: vielen Dank an Leo und Willi!

Wie konnte es nur kommen, dass im November nicht
mehr alle Wege ganz trocken sind? Seltsamerweise fanden wir sogar ein
wenig Sumpf. Aber Ross und Reiter blieben (fast) ganz unerschrocken und
alle guten Mutes. Ein ganz gemütlicher Ritt mit ein bischen Abenteuer
eben. Sonst wäre es ja langweilig.

Und bis zum nächsten Stopp hatten wir sogar
strahlenden Sonnenschein. Wie bestellt. Wen stören da schon kühlere
Temperaturen als bei unseren Sommerausritten?



Es wurde dann jedoch schnell dunkel – naja,
irgendwie muss man die Jahreszeit halt doch einplanen. Jetzt aber
schnell zurück!


Wir kamen noch rechtzeitig wieder auf dem Hof an.
Schade, dass es schon so früh dunkel wurde, wir wären gerne noch ein
paar Stunden (oder Tage) weitergeritten. Aber wir wollen uns nicht
beklagen sondern fragen: wann geht es wieder los, Ulla?

Bericht von Careen
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