Fortbildung zum Thema Pferd am 16.11.2003


















































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Heute, am 16.11.2003, haben wir uns in netter Runde auf Ullas Reiterhof getroffen, um unsere Theoriekenntnisse bezüglich „Pferd" zu erweitern und aufzufrischen. (Originalzitat: „Wo kommt der Schlüssel rein?") In angenehmer Atmosphäre, bei Kaffee, Plätzchen und Kuchen (Danke, Anita!) haben wir einiges über das Herz-Kreislauf-System, die Innereien, die Hufe und das Skelettsystem unserer geliebten Vierbeiner gelernt. Wir wissen jetzt nicht nur, wie viel Atemzüge ein Pferd in Ruhe und nach einem richtig anstrengendem Galopp machen darf, oder wann es wieder ruhig atmen soll, sondern auch, wie bei einem Pferd Fieber gemessen wird und, dass das Thermometer angebunden werden soll, weil es sonst weg sein kann. (Ja, jedem, der sich jetzt fragt, wo es denn hin sein kann, dem kann ich nur einen Kurs wie unseren heute Morgen empfehlen...)

Jeder, der jetzt denkt: „oh, je, langweiliger Theoriekram!", der hat noch keinen Vortrag von Ulla und Michael gehört. Gut, ein bisschen Interesse am Thema Pferd kann nur hilfreich sein, wenn Ulla über den Verdauungsapparat des Pferdes spricht, den Mageneingang, den Darm und Koliken im allgemeinen und besonderen. Für uns Pferdefreunde besonders wichtig waren ihre Ausführungen über Krankheiten und wie wir sie erkennen, wann der der Tierarzt zu rufen ist und, was wir bis zu seinem/ihrem Eintreffen selber machen können.

Michael führte uns dann in die Geheimnisse der Hufe ein: ihr Aufbau, Krankheiten am Huf, wie erkenne ich sie und wie behandle ich sie, sind sie überhaupt behandelbar, und und und. Jeder, der bisher das Hufekratzen für eine Art Fingernägel säubern gehalten hatte wurde heute eines besseren belehrt.

Damit noch nicht genug, lernten wir noch einiges über den Skelettaufbau und einige Erkrankungen der Pferdebeine. Ab heute weiß also jeder von uns, dass ein Pferd mit Schlüsselbeinbruch in ein Museum und nicht zum Tierarzt gehört, um mal diesen alten Witz zu bemühen.

Ulla und Michael hätten noch Stunden weiter referieren können, aber nach gut zwei Stunden Theorie rauchten uns die Köpfe und bei den Rauchern auch wieder die Zigaretten. Doch um es mit Paulchen Panther zu sagen: „Heute ist nicht aller Tage! Ich komm’ wieder, keine Frage!"


In diesem Sinne:

bis zum nächsten Mal, übt Pulsmessen, gesunde Pferde wünscht Euch

Careen