Galerie - Mercatorritt 2012

Im Rahmen des Tages des Pferdes im Selfkant gab es in diesem Jahr erstmals einen Distanzritt. Maximal 30 Personen konnten sich für zwei verschiedene Streckenlängen melden, einmal eine Einsteigerstrecke von 28 km und eine längere Strecke von 48 km. Die Streckenführung war in vielen Bereichen gleich, teilweise auch unterschiedlich. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Christian, Wolfgang, Richard und Ulla, die die Strecke super markiert haben. Man konnte herrlich ohne Karte reiten ohne sich zu verreiten. Bei beiden Strecken musste man erst einmal vom Startpunkt am Reit- und Fahrverein Rodebachtal in Stahe in nördlicher Richtung über die Felder reiten, natürlich auch am Mercator-Denkmal vorbei. Dort gab es für Pferd und Reiter erstmals etwas zu trinken. Nach etwa Halbzeit kam man wieder in Stahe-Niederbusch an und die Pferde durften nach dem Check durch Dr. Ben Horsmans eine Pause genießen bevor es auf die zweite Runde ging, diesmal in die Teverner Heide bzw. den Schinfelder Wald.
Von Ullas Reiterhof machten diesmal nicht die alten Distanz-Hasen mit, sondern ein paar Neugierige, die erleben wollten, wie sich so ein Distanzritt zu Pferd und mal nicht als Trosser anfühlt. Auf der kurzen Strecke machten Nici Schröders und ich mit, eigentlich wollten noch Inga und Elke mitreiten, aber Inga musste leider arbeiten und Elke zu einer Familienfeier. Auf der langen Strecke ritten Nadine Janßen, Eva Reichwein, Sonja Damerau und Johanna Gloy mit. Von den weiteren Teilnehmern war die niederländische Meisterin im Distanzreiten, Carmen Römer, sicherlich am bekanntesten.
Bevor es losging, gab es eine Rittbesprechung durch Ulla, während die Pferde in Paddocks gut versorgt waren, und danach wurden die Pferde von Dr. Ben Horsmans untersucht. Hier gab es schon die erste Hürde, Kurt sollte Joelle und mich eigentlich begleiten, aber sein Pferd war nicht ganz fit und durfte nicht mitkommen.
Auf der Strecke und im Vetgate gab es eine Menge Helfer, die uns z.B. auf die Strecke schickten, den Puls vor der Tierarztkontrolle gemessen haben, die uns bei Straßenübergängen sicherten… und natürlich unsere Trosser, die die Pferde zwischendurch abkühlten, uns mit Getränken versorgten, auch hier ein ganz dickes Dankeschön an alle.
Nach der Pause ging es für alle wieder auf die Strecke, Amiée gab den Start frei.
Während die erste Runde über viele Feldwege führte, ging es in der zweiten in den Wald bzw. für die Langstreckler in die Teverner Heide. Wunderschöne Wege durch den Wald gab es hier und wir konnten gut galoppieren. Joëlle und ich hatten immer einen Blick auf das Garmin, wir hatten in der Pause ziemlich viel Zeit verloren und wollten keinesfalls unter die Minimalgeschwindigkeit kommen. Das hat letzten Endes auch prima geklappt. Wir haben etwa sieben Minuten pro Kilometer gebraucht, acht Minuten/km waren maximal erlaubt. Joëlle und ich hatten einen wunderschönen Ritt, ich hatte den Eindruck, den Pferden hat´s auch gefallen. Unsere Langstreckler waren natürlich etwas erschöpfter als wir, aber sie klangen auch ganz begeistert.
Zwischendurch gab es neben den gelben, weißen und roten Markierungen auch schon einmal Streckenangaben, so dass man z.B. erinnert wurde, wieweit man noch von der Pause oder dem Ziel entfernt war. Im Ziel angekommen, wurde die Zeit sofort gemessen und man hatte viel Zeit, den Puls der Pferde herunter zu bekommen.
Bei Rociana und Diabolo brauchten wir gar nicht zu warten, da wir gegen Ende wieder im Schritt ritten. So verlief die Abschlussuntersuchung prima mit dem kleinen Problem, dass Diabolo sich nicht so gerne ins Maul schauen lassen wollte.
Nachdem die letzten Untersuchungen stattgefunden hatten, startete recht bald die Siegerehrung in einem netten Rahmen auf dem Springplatz. Das Outfit der Distanzreiter ist nicht einheitlich wie bei den Dressur- oder Springreitern, so gab es ein buntes Bild auch mit sehr unterschiedlichen Pferden (Araber, englisches Vollblut, Paint, Norweger, Friese, Hannoveraner, Holsteiner, Appaloosa, Pony, Pinto, Hesse und Rheinländer), während wir auf die Ehrungen warteten.
Einen Sonderpreis gab es für Johanna, die jüngste Teilnehmerin, die gemeinsam mit Sonja und Eva unterwegs war. Die drei brauchten mit ihren Pferden nur 4,9 Minuten pro Kilometer und kamen ebenfalls problemlos durch die Abschluss-Untersuchung.
Die Bürgermeister gratulierten ebenfalls allen Teilnehmern und überreichten Schleifen. Die tollen Preise in den riesigen Tüten mussten wir glücklicherweise nicht auf den Pferden heraustragen. Da traten die netten Helfer wieder in Aktion. Jeder (volljährige) Distanzreiter bekam noch ein Mercatorbier, das von der Gemeinde Gangelt gespendet wurde und so ritten wir nach einem gelungenen Ritt alle wieder gutgelaunt nach Hause. In den darauffolgenden Tagen konnten wir alles nochmals in Ruhe bei Mercatorbier und Muskelkater genießen, da Wolfgang vieles gefilmt hat und uns eine DVD gebrannt hat.
Insbesondere an Ulla, aber auch an die vielen Helfer ein dickes Dankeschön. Mir hat mein erster Distanzritt viel Spaß gemacht.
Eure Monika
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